Ginkgo biloba.
Der aus Ostasien stammende Ginkgo ist der letzte Vertreter der ansonsten ausgestorbenen Pflanzenfamilie der Ginkgoales und wird daher gerne als „lebendes Fossil“ bezeichnet. Zur Jahrtausendwende wurde der Ginkgo durch das deutsche „Kuratorium Baum des Jahres“ zum Mahnmal fĂźr Umweltschutz und Frieden und zum Baum des Jahrtausends gekĂźhrt.
Es handelt sich um einen sommergrĂźnen Baum, der im Alter WuchshĂśhen von bis zu 40 Metern erreicht. Der Gingko kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Die Ăste wachsen meist waagerecht vom Stamm abgehend. Langsamer Wuchs bei lockerer Verzweigung.
Das Blatt ist auĂergewĂśhnlich und stellt in der Pflanzenwelt eine Besonderheit dar. Die charakteristischen Blätter sind breit, fächerfĂśrmig und in der Mitte mehr oder weniger stark eingekerbt. In der traditionellen chinesischen Medizin werden die Blätter und Samen schon seit Jahrhunderten eingesetzt. Im Herbst färbt sich das Blattwerk leuchtend gelb.
Ginkgos werden gerne als Anlass einer Hochzeit oder einem Bauvorhaben verschenkt, denn er steht als Symbol fĂźr ein langes Leben und GlĂźck. Im alten China wurde der Baum verehrt und in der traditionellen Medizin eingesetzt.
Die Samen des Ginkgos sind essbar und werden auch als weiĂe NĂźsse oder Silbermandeln bezeichnet.
Der Ginkgo wird heutzutage allerdings Ăźberwiegend als ZiergehĂślz in Gärten, Parks oder an StraĂen verwendet, da er sehr dekorativ und zudem wenig anfällig fĂźr Schädlinge und Krankheiten ist.















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